Uhr | Kalender
Wirtschaftsgymnasium - Fremdsprachenkorrespondent/-in

Berufliches Gymnasium - Allgemeine Hochschulreife Wirtschaft

Schwerpunkt:Fremdsprachenkorrespondent/Fremdsprachenkorrespondentin

(APO-BK / Anlage D 28)

Profil

 

Ziel

 

Sie sind an Fremdsprachen und ökonomischen Fragestellungen interessiert?
Der dreijährige Bildungsgang Allgemeine Hochschulreife Fremdsprachenkorrespondentin / Fremdsprachenkorrespondent vermittelt Ihnen in drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife und bietet Ihnen darüber hinaus zusätzlich die Vorbereitung auf den Berufsabschluss als Fremdsprachenkorrespondent/in.
Das Abitur berechtigt zum uneingeschränkten Studium an allen Universitäten und Hochschulen bundesweit.
Das Bestehen der externen Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer in Arnsberg eröffnet darüber hinaus den Berufseinstieg als Fremdsprachenkorrespondent/in. 

 

 

Akzentuierung

 

Mit der Wahl des Bildungsgangs wird von Ihnen das Fach Englisch als erster Leistungskurs und das Fach Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen als zweiter Leistungskurs festgelegt. Weitere Wahlmöglichkeiten beziehen sich im Wesentlichen auf:

  • Französisch oder  Spanisch als zweite Fremdsprache,
  • Physik oder Biologie.

Es darf als vorteilhaft angesehen werden, dass das überschaubare Unterrichtsangebot sinnvolle Wahlmöglichkeiten zulässt und für Sie zu einer relativ unkomplizierten Planung der Schullaufbahn führt. Da der Unterricht überwiegend im Klassenverband organisiert ist, bleibt die soziale Bindung erhalten und Leerzeiten werden minimiert.

Der Bildungsgang bietet Ihnen damit eine sinnvolle Schwerpunktbildung für Studium und Beruf und zugleich ein hohes Maß an Wahlsicherheit.


 

Öffnung von Schule

 

Ein grundlegendes Prinzip unserer gymnasialen Oberstufe ist, die Kluft zwischen Schule und gesellschaftlichem Handeln sowie beruflichen Anforderungen zu verringern und Formen "traditionellen" Lernens durch geeignete Maßnahmen zu ergänzen:

  • Projekte im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung zu ökonomischen und ökologischen Fragestellungen,
  • Betriebserkundungen,
  • Diskussionsveranstaltungen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik,
  • Schüleraustausch mit ausländischen Wirtschaftsschulen einschließlich gemeinsamer Projektarbeit zu europäischen Themen.

 

Methodenkompetenz

 
Für die erfolgreiche Bewältigung des Unterrichtsalltags benötigen Sie sowohl grundlegende Lern- und Arbeitstechniken als auch einschlägige Kommunikations- und Kooperationsmethoden, die effektives und konstruktives Arbeiten sicherstellen. In der gymnasialen Oberstufe des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs wird daher fächerübergreifend in allen drei Jahrgangsstufen Ihre Methodenkompetenz durch besondere Projekttage verstärkt gefördert.

 

Betriebspraktikum

 

Sie absolvieren in der Jahrgangsstufe 12 ein Betriebspraktikum, mit dem folgende Ziele angestrebt werden:

  • Ergänzung und Vertiefung von in der Schule behandelten Unterrichtsinhalten,
  • Vermittlung von Einsichten in betriebliche Zusammenhänge und Entscheidungsstrukturen,
  • Anwendung der vorwiegend theoretisch erarbeiteten Unterrichtsinhalte auf praktische Situationen,
  • Erfahren und Erleben beruflicher Arbeitsatmosphären und -bedingungen,
  • Motivation für den weiteren schulischen Bildungsgang,
  • Hilfe für die Berufsfindung und/oder Wahl eines Studienfaches,
  • Verdeutlichung der Vorteile eines Abiturs mit berufsbezogenen Kenntnissen.

Das Praktikum wird im Unterricht vor- und nachbereitet, und während der Praktikumszeit werden Sie durch einen Lehrer betreut.

 

Medienkompetenz

 
Im Studium und im beruflichen Alltag sind Arbeitsabläufe ohne den Einsatz der Computertechnologie nicht mehr denkbar. Wer studieren will oder einen qualifizierten Ausbildungs- und Arbeitsplatz haben möchte, muss sich den elektronischen Herausforderungen der Informationsgesellschaft stellen. Im Wirtschaftsgymnasium werden im Fach Wirtschaftsinformatik umfassende Kenntnisse in Büro-Standardsoftware (Tabellenkalkulation, Datenbankanwendung) vermittelt. Darüber hinaus ist der integrierte Einsatz des Computers in den Fächern Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre und Mathematik selbstverständlich.

 

Voraussetzung

Welche Voraussetzungen bestehen?

 

Sie können in die Jahrgangsstufe 11 aufgenommen werden, wenn Sie

  • den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit Qualifikationsvermerk erreicht haben,
  • den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 des Gymnasiums und die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erhalten haben,
  • eine vergleichbare Qualifikation nachweisen können.

In die Jahrgangsstufe 12 können Sie unter Beibehaltung des Fachbereichs eintreten, wenn Sie den schulischen Teil der Fachhochschulreife erworben haben.

 

 

Organisation

 

Aufgabenfelder

 

Die Unterrichtsfächer werden drei Aufgabenfeldern zugeordnet:

 

1. sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld

Deutsch

Englisch
Französisch

Spanisch
Latein
2. gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld
Gesellschaftslehre mit Geschichte Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen/
Wirtschaftsrecht
Volkswirtschaftslehre
3. mathematisch-naturwissenschaftliches Aufgabenfeld
Mathematik Physik
Biologie
Wirtschaftsinformatik
Fächer ohne Zuordnung zu einem Aufgabenfeld:
Religionslehre
Sport
 

Die drei Aufgabenfelder müssen in der Abiturprüfung durch mindestens ein Fach abgedeckt werden.

 

Unterrichtsfächer/Stundentafel

 
  11.1 11.2 12.1 12.2 13.1 13.2
Berufsbezogener Lernbereich
Betriebswirtschaftslehre
mit Rechnungswesen
3 3 5 5 5 5
Mathematik 3 5 3 3 3 3
Englisch 5 5 5 5 5 5
Zweite Fremdsprache
(Anfänger: Spanisch/
Fortgeschrittene:
Französisch)
3(4) 3(4) 3(4) 3(4) 3(4) 3(4)
Wirtschaftsinformatik 3 3 2 2 2 2
Physik oder Biologie 2 2 2 2 2 2
Übersetzung Englisch oder 2. FS - - 2 2 2 2
Korrespondenz Englisch oder 2. FS - - 2 2 2 2
Berufsübergreifender Lernbereich
Deutsch 3 3 3 3 3 3
Gesellschaftslehre
mit Geschichte
2 2 2 2 2 2
Religionslehre 2 2 2 2 2 2
Sport

2

2

2

2

2

2

Differenzierungsbereich
Wahlfach 4 4 2 2 2 2
Wochenstunden 32 32 35 35 35 35
 

Darüber hinaus nehmen Sie in der Jahrgangsstufe 11 am Unterricht im Fach "Textverarbeitung/Textautomation" teil, der Sie zur einer optimalen Nutzung des Computers im privaten, schulischen und beruflichen Bereich befähigt.

 

Prüfung

 

Ablauf der Abiturprüfungen

 

In der Jahrgangsstufe 11 werden Sie mit dem System der gymnasialen Oberstufe vertraut gemacht (Orientierungsphase). Ihre Leistungen der Jahrgangsstufen 12 und 13 werden zur Ermittlung der Abiturdurchschnittsnote herangezogen. Bestimmte Mindestleistungen müssen von Ihnen erbracht werden, um zum Abitur zugelassen zu werden. Diese sogenannte Qualifikationsphase geht in die Durchschnittsnote zu etwa zwei Dritteln ein, die Abiturprüfung selbst bildet also ca. ein Drittel der Durchschnittsnote.

Die Abiturprüfung findet in vier Fächern statt. In den zwei Leistungskursen und in einem Grundkurs (3. Abiturfach) werden Sie schriftlich und gegebenenfalls mündlich geprüft. In einem weiteren Grundkurs (4. Abiturfach) werden Sie mündlich geprüft. Zur Festlegung der vier Abiturfächer muss von Ihnen aus jedem Aufgabenfeld mindestens ein Fach gewählt werden.
 

Arbeitsgemeinschaften

 
Das Hubertus-Schwartz-Berufskolleg bietet in Verantwortung des "Vereins der Freunde und Förderer des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs" in den Bereichen Sprachen (Englisch/Französisch/ Italienisch/Russisch), Wirtschaftsinformatik, Textverarbeitung klassenübergreifende Arbeitsgemeinschaften an.
 

 

 

Informationen

 

Informationen durch das HSBK

 

Es bleiben sicher eine Reihe von Fragen für Sie unbeantwortet. Ob es sich dabei um das Profil des Bildungsganges, das Fächerangebot, die Unterrichtsorganisation, die Pflichtbindungen oder andere Fragen handelt, für die Klärung dieser Probleme stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin zur ausführlichen und individuellen Beratung mit einem unserer Beratungslehrer.

Bringen Sie bitte Ihre vorhandenen Unterlagen zur Berufsorientierung (Anschlussvereinbarung, Berufswahlpass o. ä.) zu den Beratungsterminen mit.
Rückfragen richten Sie an Herrn Gremme (Fachbereichsleiter):
sgremme@hubertus-schwartz-soest.de oder  02921 366426

 

Informationen durch das Bildungsprotal des Landes Nordrhein-Westalen:

Informationsfilm zum Beruflichen Gymnasium (am HSBK: Wirtschaftsgymnasium)

 
 

Welche Kosten entstehen durch den Besuch des Bildungsganges?

 

Schulbücher und andere Unterrichtsmittel erhalten Sie im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Fahrtkosten übernimmt der Kreis Soest, wenn die Entfernung zwischen Wohnort und Schule mehr als 5 km beträgt. Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) können bei gegebenen Voraussetzungen beim Kreis Soest, Amt für Ausbildungsförderung, Hoher Weg 1 - 3,  59494 Soest, beantragt werden.

 

Anmeldung

 

Anmeldung und Anmeldezeitraum

 

Der Zeitraum für die Anmeldung (2. Februarhälfte) wird auf unserer Homepage und in den Tageszeitungen des Kreises Soest bekannt gegeben.

 

Bitte geben Sie mit der Anmeldung folgende Unterlagen ab:

 

  • ein ausgefülltes und vom Erziehungsberechtigten unterschriebenes Anmeldeformular
  • eine Fotokopie des letzten Zeugnisses
  • einen tabellarischen Lebenslauf (gerne mit Lichtbild)
  • falls vorhanden: Berufswahlportfolio (z. B. Berufswahlpass) sowie Anschlussvereinbarung der Sek.-I

 

In der Zeit vom 15. bis zum 28. Februar können Sie sich direkt im Hubertus-Schwartz-Berufskolleg online anmelden. Gleichzeitig bieten Ihnen unsere Beratungslehrer eine individuelle Beratung an. 

 

Berufliche Orientierung

 

Berufliche Orientierung im Wirtschaftsgymansium

Unter beruflicher Orientierung im Bildungsgang Wirtschaftsgymnasium werden Maßnahmen angesehen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht ihren Weg ins Berufsleben zu finden. Die bildungsgangübergreifenden Maßnahmen werden hier näher erläutert.

 

bws transparent

Teilnahme an bildungsgangübergreifenden Maßnahmen

  • Berufskollegtage
  • Studien- und Berufsberatung durch die Arbeitsagentur
  • Studien- und Berufsorientierung durch die IHK-Azubifinder
  • Berufsorientierungswoche
  • Betriebspraktikum im Inland
  • Betriebspraktikum im Ausland
  • Bewerbungstraining und Begutachtung von Bewerbungsmappen
  • Ausbildungsmarkt Hellweg
  • Schülerfirma Pencilmania eSG
  • Selbsterkundungstools der Bundesagentur für Arbeit
  • Girl's & Boy's Day

 

Schwerpunktmaßnahmen des Bildungsganges

Die Fremdsprachenassistenten/innen nehmen obligatorisch an einem zweiwöchigen Betriebspraktika im In- und/oder im Ausland teil. Die für diese Praktika angefertigten Praktikumsberichte werden nach Fertigstellung bewertet und vorgestellt.

Weitere Schwerpunktmaßnahmen sind:

 

Projekttage Studienorientierung


Am Ende von Jahrgang 12 beziehen sich die jährlich stattfindenden Projekttage auf das Thema Studienorientierung. In der Regel besuchen die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag der Projekttage die Westfälische Studienbörse (alternierend in Lippstadt oder Soest).

Am zweiten Tag wird das Selbsterkundungstool (SET-II der Bundesagentur für Arbeit) online bearbeitet

Weiterhin haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an einer Vielzahl von Studienorientierungstests (z. B. das Online-Self-Assessment des Hochschulkompasses), Studienwahl-plattformen (Berufsfeld.info, Studienwahl.de) als auch Studientestumgebungen (z. B. StudiCheck oder Studikurs) teilzunehmen.

Darüber hinaus können die Teilnehmenden auch Themenbereiche wie Studienunterstützung (BaföG, Studienkredite), Studienabschlüsse (Bachelor oder Master an Fachhochschule oder Universität) oder auch Berufsaussichten nach dem Studium recherchieren, um sich auf die Workshops des dritten Tages vorzubereiten.

Dieser dritte Tag sieht vor, dass unterschiedliche externe Expertinnen und Experten (z. B. Stu-dienberatungen der umliegenden Fachhochschulen oder Organisationen wie die Verwaltungsakademie Arnsberg, die Industrie- und Handelskammer oder Arbeiterkind e.V.) in unterschied-lichen Workshops zu studienrelevanten Themen Stellung nehmen.

Die Projekttage werden durch einen Begleitbogen durch die Schülerinnen und Schüler doku-mentiert sowie durch einen Fragebogen im Anschluss evaluiert.

 

Besuch der Westfälischen Studienbörse und weiterer Studienorientierungsveranstaltungen

Obligatorisch besuchen die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe im Jahrgang 12 (während der Projekttage) die Westfälische Studienbörse. „Seit Jahren ist die Westfälische Studienbörse die umfassendste Studienmesse in ganz Westfalen: Insgesamt informieren 32 Aussteller über Studienmöglichkeiten und bieten damit ein einzigartiges Informationsangebot. Neben Beratungen an den Messeständen gibt es Angebote zu Studienfinanzierung, Infos zu Spracheignungstests und zum Auslandsstudium, Vorträge über konkrete Studienangebote so-wie eine allgemeine Einführung „Studieren – wie geht das?“ (vgl. https://www4.fh-swf.de/cms/studienboerse/).

Darüber hinaus werden Schülerinnen und Schüler angehalten sich an weiteren Veranstaltun-gen der einzelnen Universitäten und Fachhochschulen zu beteiligen. Hinweise für diese Veran-staltungen (wie z. B. „Karrieretag der FH Soest“, Infotage der umliegenden Universitä-ten/Fachhochschulen, „Wochen der Studienorientierung“ sowie den „Langen Abend der Studienorientierung“) werden durch die Jahrgangsstufenleitungen und durch die Veröffentli-chung dieser Termine auf der Webseite des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs („Termine zur Studien- und Berufsorientierung im Kreis Soest und Umgebung“) bekanntgegeben.

Sprachenprüfungsvorbereitung

Die vier Referenzbereiche Schriftliche und mündliche Geschäftskorrespondenz sowie Übersetzen in die Fremdsprache sind Prüfungsbestandteil der Fremdsprachenkorrespondentenprüfung der Industrie- und Handelskammer. Auf diese Prüfung wird im Unterricht explizit vorbereitet. Durch die Fremdsprachenkorrespondentenprüfung werden Module des Weiterbildungsangebotes „Europakauffrau/-mann“ sowie „Asienkauffrau/-mann“ des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs während einer nachfolgenden Berufsausbildung anerkannt. Auf diesen Sachverhalt werden die Schülerinnen und Schüler hingewiesen, erleichtert es doch die Wahl zur zusätzlichen Teilnahme an diesen Weiterqualifizierungen neben der Berufsausbildung enorm.


 

 

 

 

Flyer des Bildungsganges: pdf     Übersicht Bildungswege:  BGUebersicht

 

 

Durch die Nutzung der Webseite des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs stimmen Sie der Verwendung von Cookies zur Verbesserung unseres Informationsangebotes zu.
zur Datenschutzerklärung Ok